WAS FÜHRT ZU SEUCHEN?

 

Immer wieder in der Geschichte kam es zu großen Seuchen. Sehr viele Versuche, diesen Seuchen Herr zu werden, misslangen. Der bayrische Chemiker Max von Pettenkofer untersuchte die Ursachen der Seuchen genau und gilt als Vater der Hygiene. Durch seinen unermüdlichen Einsatz bekam München ein Kanalisationsnetz. Damit konnte man viele Seuchen eindämmen. Die Wissenschaft der Hygiene ist aus der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken.


Was führt also zu Seuchen?


In erster Linie sind es menschenunwürdige Lebensverhältnisse, die Seuchen und Krankheiten begünstigen. Dazu gehören lt. Dr. Johann Loibner:

       
  • verschmutztes Wasser
  • menschenunwürdige Wohnverhältnisse
  • mangelnde Sauberkeit
  • schlechte bzw. nicht ausreichende Ernährung
  • Fehlen moderner Heizungsanlagen
  • Fehlen passender Kleidung
  • Fehlen von angemessener Bewegung
  • schlechte Luft
  • unvernünftige Badegewohnheiten (hierzu empfiehlt es sich, den Artikel "Gesund durch den Winter" von Dr. Loibner zu lesen)
  • Schlafmangel
  • mangelnde Pflege der Kranken
  • instabile soziale Verhältnisse (wie z.B. im Krieg)
  • kollektive Ängste, Resignation

 

Das alles mag wohl auch der Grund sein, weshalb etwa Kinder in Mitteleuropa die Masern oder Röteln ohne Probleme überstehen, in manchem Entwicklungsland aber sehr viele sterben. Echte Entwicklungshilfe kann also nicht durch das Entsenden von Impfärzten geschehen! Wir alle stehen in der Verantwortung, uns darum zu kümmern, dass Menschen auf der gesamten Welt ein menschenwürdiges Leben führen können!